Teure Winterreifen für Mietwagen

Mietwagen sind doch eigentlich etwas Schönes auf das man sich auch freuen kann. Sie sind meistens frisch gereinigt und vollgetankt und geben einem irgendwie das Gefühl in einem Neuwagen zu sitzen. Darüber hinaus bieten sie den Vorteil, dass man in den Genuss kommt, viele verschiedene Automobilmodelle kennenzulernen. Gestern einen Toyota, heute einen Mercedes und morgen vielleicht einen Golf. Was gibt es schöneres? Jedoch ist es erschütternd festzustellen, dass viele namhafte Automobilverleiher wie Sixt, Europcar und Hertz für eine Selbstverständlichkeit wie es nun mal Winterreifen im Winter sein sollten, einen kräftigen Preisaufschlag verlangen. Und das ausgerechnet in einer Zeit, wo man erneut befürchten muss, dass der öffentliche Nahverkehr, insbesondere die S-Bahn nicht verlässlich fahren kann. Trotz des neuen gesetztes bezüglich der Winterreifenpflicht von Dezember 2010 müssen Automobilverleiher nicht unbedingt Autos im Winter mit den entsprechenden Reifen ausstatten. Sie verlangen bis zu 40 Euro pro Satz Winterreifen zusätzlich zu den normalen Kosten der Vermietung. Befindet sich das Mietauto in der unteren Preiskategorie, so kann das schon mal eine Erhöhung von über 50% sein. Begründet wird dieser enorme Zuschlag mit den Kosten der Bereifung und den hohen Lagerkosten für die Winterreifen.

Was tun?

In unseren Nachbarländern Österreich und der Schweiz belaufen sich die Kosten für diesen Service nur auf einen Bruchteil. Liegt also ein Besuch bei der Verwandtschaft in der kalten und schneereichen Jahreszeit an, so sollte man sich vorher überlegen ob die Bahn nicht vielleicht doch die günstigere Alternative darstellt. Zu hoffen bleibt es, dass die Automobilverleiher ein Einsehen haben und sich vielleicht selbst um eine Alternative für die Bereifung kümmern.